Leider schon Hechtschonzeit

Ende Januar bekam ich eine E-Mail von Sergio. Er wollte ein Guiding bei uns buchen. Fischen konnte er bereits, jedoch wollte er mehr über moderne Spinnfisch-Methoden erfahren und vieleicht den lang ersehnten Zander fangen. Wir brauchten eine halbe ewigkeit bis wir einen Termin gefunden hatten. Zwei Fischervereine, die Website, das Arbeiten und die anderen Hobbies, viel Zeit bleibt da nicht mehr. 

Wir einigten uns auf den 1.März. Hechtschonzeit, träge Barsche und Zander sind auch im Laichgeschäft, suboptoimal. Der Plan sah dann aber wie fogt aus: Wir werden an einem Tag die Montagen lernen, wie führen und wie knüpfen wir sie, was brauchen wir dazu und wie gehts am besten. An einem Sommertag im 2014 sollte dann der Praxistest folgen. Darüber wird es sicher auch noch einen Bericht geben.

Ich holte Sergio um 10:00 an der Tankstelle ab und wir begaben uns zum Gewässer. Dort angekommen lies er gleich seinen Hund "Spike" aus dem Auto. Ein süsser kleiner Fratz :D

Ich nahm die Ruten und die Tackleboxen aus dem Auto und wir begannen mit dem eigentlichen Guiding, das dann auch mehr ein Kurs wurde.

 

Wir fischten dann alle gängigen und auch nicht so gängigen Methoden einmal durch und zeigten Sergio auf was man alles achten muss. Neben den Klassikern wie C-, T-Rig und DS-Rig schauten wir uns auch das Nekorig, einen ausläufer des Alabama-Rig und die Wackyworm Montage an. Im glasklaren Wasser des Forrenweiher hatten wir immer ein visuelles Feedback ob wir den Köder richtig führen und wie er sich verhält wenn wir das und das machen. Vor geschonten, laichenden oder trägen fFischen mussten wir auch keine Angst haben. Entweder die Montage wegziehen oder irgendwo Fischen wo keine Fische stehen.