Ein Tag im Appenzellerland mit Vanessa und neuem Tackle

Erfahrungsbericht FH- SHAD 40SP-MR 085 Gold (fischerhaken.ch)

Grosse Köder bringen grosse Fische? Von wegen. Auch kleine Köder können massige Exemplare zu Tage führen. Bestes Beispiel dafür sind die FH-SHAD 40SP 085 von www.fischerhaken.ch. Klein und unscheinbar war der Wobbler als ich Ihn bekam. Doch kurz nach dem Auspacken war ich schon überwältigt vom optischen Konzept des Wobblers. Gold-gelb schimmerte er in meinen Händen. Keine Stunde verging und ich war am Wasser. Das Ziel war es mit diesem einen Wobbler so viele Fische wie möglich ans Band zu kriegen. In den Bächen des Appenzellerlandes machte ich mich an die Arbeit. Wobbler montiert und der erste Wurf in den Pool einer kleinen Gletschermühle passte wie die Faust aufs Auge. Zuerst galt es die Eigenschaften des Wobblers kennen zu lernen. Hier mal ein paar Daten:

Farbe: Gold

Länge: 40mm

Gewicht: 2.7g

Verhalten: Suspending (schwebend)

Tauchtiefe: 0.5-0.8m

Überrascht und angespornt vom unvorhersehbaren Verhalten des Shads angelte ich energisch den ganzen Pool ab. Beim dritten Wurf kam der erste Biss. Landen konnte ich eine halbstarke Bachforelle von ca. 20 cm.

Weiter im Text. Meine Freundin welche mit einem Spinner Gr.1 fischte wollte den Wobbler auch mal ausprobieren. Da sie aber keinerlei Erfahrung in der Führung von Wobblern hatte dachte ich mit zuerst: Die fangt ez nie öpis :D. 2 Würfe später kam die Überraschung. Voller Freude drillte sie eine knappe 20er Bachforelle und doppelte beim nächsten Wurf gleich nach:

Mein Fazit: Es bedarf nicht immer eine Top Köderführung, wenn die Fische in Beisslaune sind und man mit einem Top Köder angelt.

Highlight des Tages war in einem der letzten Pools welche wir befischten. Kaum auf dem Wasser aufgeschlagen, riss es mir fast die Rute aus den Händen. Ein einschlag wie bei einer 50er Bachforelle. Kurz darauf sah ich das Monster. Identifizieren konnte ich es noch nicht aber die ü50 Grenze hatte es sicher. 2 Minuten später versuchte ich den Fisch von Hand zu landen. Patsch!! Ein heftiger Kopfschlag war die Gegenwehr des Bachsaiblings wie sich nun herausstelle, als ich ihm in die Kiemen greifen wollte. Ein stechender Schmerz im Finger war das Ergebnis meines Landungsversuches. Einen Vorteil hatte es ja: Der Fisch war nun Fest mit mir über die Haken verbunden. Er hatte den hinteren im Maul und ich den vorderen Drilling im Finger. Aua. Ich konnte Ihn dann doch landen und mit einer Länge von 55cm und 1.2kg war es mein bisher grösster Saibling:

 

Bericht und Bilder: Tobias Roth

Roth&Frei Fishing Solutions

www.rf-fishing-solutions.com



Mehr Infos: https://www.rf-fishing-solutions.com/berichte/